Homo Homini Hund

Der Deutsche liebt sein Tier!

 

Sieben Millionen Hunde koexistieren mit etwa 80 Millionen Menschen. Das heißt, jeder elfte Deutsche hat einen Hund. Ein Drittel der Hundehalter nimmt den Hund nachts mit ins Bett, zwei Drittel schenken ihm etwas Besonderes zu Weihnachten. Der Markt für Hundeartikel macht 4.6 Milliarden Euro Umsatz jährlich. Vorbei die Zeiten, da der Hund das zu essen bekam, was vom Tisch fiel. Heute wird er „artgerecht“ gefüttert, es darf auch „Baltischer Elch mit Gurke und Beerenmix“ sein oder etwas Veganes aus dem Biomarkt.

Der Gesamtumsatz im stationären Einzelhandel erreichte 2019 im Vergleich zum Vorjahr (2018: 4,223 Milliarden) ein Plus von 2,4 Prozent und betrug 4,325 Milliarden Euro. Zu den Umsätzen für Fertignahrung (3,308 Milliarden Euro), Bedarfsartikel und Zubehör (1,017 Milliarden Euro) addieren sich 705 Millionen Euro, die im Online-Bereich umgesetzt wurden. 

 

Damit liegt der Gesamtumsatz der deutschen Heimtierbranche bei 5,2 Milliarden Euro !!!!!

 

Tendenz steigend. Krisensicher und umsatzstark ist das Geschäft mit der Tierliebe, denn vor allem gehobene Einkommensschichten sind bei Hundehaltern vorzufinden. Es wird also gekauft was das Zeug hält. Wieviele stolze Welpenkäufer habe ich schon beim Kauf der "Erstausstattung" beobachtet. Dies Geschirr oder jenes, Leinen, Transportboxen, Hundekissen, in der nie ein Welpe, va kein Dansky,  jemals schlafen würde, Das kann "Frau" alles machen, macht ja auch Spaß, aber nötig ist das -zumindest bei einem Dansky- nicht.

Ein junger Dansky, der in ein neues Leben aufbricht, möchte dieses bestimmt nicht allein hinter Gittern in einer Transportbox starten. Das Baby fühlt sich, bei der ersten Autofahrt ( wenn es hoffentlich nicht spukt) am Sichersten auf dem Schoss des Beifahrers. Das kleine Tier schläft nachts nicht im Designerbett im Wohnzimmer, sondern am liebsten unter ihrer Bettdecke, an die Beine gekuschelt. Spazieren gehen Sie eh nicht viel und wenn reicht eine ganz leichte Nylonleine als Notstopp. 

Es ist erschreckend wenig, was der Hund zu Anfang braucht. Die Shopping-Queen in uns mag enttäuscht sein, aber -zur Beruhigung- ein Hundeleben ist lang und es ergeben sich oft Gelegenheiten für schöne unsinnige Geldausgaben. Das wäre sonst ja auch zu öd. 

Ist Ihr Hund erst mal grösser und dem Babyalter entwachsen, wird das Shoppen interessant. Ich stelle Ihnen hier eine kleine willkürliche Auswahl der Dinge vor, die mir positiv aufgefallen sind und die ich mit ruhigem Gewissen empfehlen kann :

Shopping            Tipps

Hunde verstehen

Gudrun Feltmann hat mich in meinem frühen Hundeleben sehr begeistert. Die Hunde verstehen wirklich leichter, die Welpen werden sehr still erzogen in der ersten Zeit (kein Namen rufen, keine Kommandos) nur mit Körpersprache und Handbewegungen motiviert. Bei meinen Hunden hat das sehr gut funktioniert. Va die Handkommandos haben mir später im Alter des Hundes mit wachsender Schwerhörigkeit die Kommunikation sehr erleichtert.

 

Ein weiteres interessantes und immer noch heiss diskutiertes Buch ist Calming Signals der Norwegischen Hundetrainerin Turid Rugaas.

Unter Calming Signals versteht man die Beschwichtigungssignale des Hundes, die wir alle täglich an unseren Hunden beobachten: Blinzeln, Gähnen, mit der Zunge über die Schnauze lecke, Kopf weg drehen, Verharren in der Vorderkörpertiefstellung, Bogen laufen u.s.w. Der Hund kommuniziert durch seine Körpersprache und versucht auf diese Weise Konflikte zu vermeiden. 

Die Norwegerin Turid Rugaas wurde durch Ihre Forschungsarbeit über die Beschwichtigungssignale bei Hunden und Wölfen weltweit bekannt. In diesem Buch erklärt sie, warum, wann und wie Beschwichtigungssignale von Hunden eingesetzt werden. Ebenso beschreibt sie, wie wir Menschen die Signale erkennen, deuten und in der Kommunikation mit dem Hund selbst einsetzen können. So wird es jedem möglich, zu einem besseren Verständnis seines eigenen, aber auch fremder Hunde zu kommen.

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Die ewige Diskussion - das Hundefutter

Ich bin keine Fachfrau. Ich habe so viel und so wenig Ahnung wie die meisten Publizisten, die ich im Netz zu dem Thema finde. Erstaunlich finde ich da nur das Selbstbewusstsein, mit dem die verschiedenen Fütterungsideologien kundgetan werden, so als gäbe es nur die eine, wirkliche Wahrheit.  Ich finde Ratschläge wie 'Geben Sie auf keinen Fall Getreide ins Futter. Das hat im Hundemagen nichts zu suchen `oder lese Weisheiten wie  `Kohlenhydrate erzeugen Krebs`. Wir stützen uns heute , egal in welchen Medien, eben nicht mehr auf Fakten. Wir veröffentlichen Meinungen mit dem Ziel die Welt vorm Bösen zu retten. 

Aber noch sind wir mündig wir Bürger und haben die Möglichkeit uns zu informieren. Ich habe deshalb auch verschiedene Tierärzte zum Thema befragt und fest gestellt, dass das Thema Ernährung eher peripher während des Studiums behandelt wird. Entsprechend diffus waren auch hier die Auskünfte, die ich bekam.  Oft endeten wir dann bei Empfehlungen von irgendwelchen Marken. Viele Ärzte haben Futter vorrätig. Ein Schelm wer Böses dabei denkt.

Gute Erfahrung habe ich dagegen mit der Uni in München / Ernährungsberatung gemacht. Die Rechnen auch Rationen aus in Bezug auf die Rasse: 

https://www.ernaehrung.vetmed.uni-muenchen.de/service/ernaehrungsberatung/eb_hunde/index.html

Für mich ein Quell an Information, kompetent und humorvoll, ist Literatur von Sophie Strodtbeck. Jahrgang 1975, hat sie Tiermedizin an der LMU in München studiert. Berufserfahrung hat sie in verschiedenen Großtier- und Gemischtpraxen im Ostallgäu und im Großraum München gesammelt. Von der Maus, über den Hund bis zum Allgäuer Braunvieh, ihren Lieblingspatienten, hat sie dort fast alle Tierarten behandelt und viele Erfahrungen sammeln können. 2010 kehrte sie der Praxis den Rücken und machte ihr Hobby »Hund« zum Mittelpunkt ihres beruflichen Lebens. Seither arbeitet sie als Autorin, Dozentin, Fotografin und berät Hundehalter in Verhaltensfragen.

Zur Ernährung hat sie verschiedene Artikel veröffentlicht wie diesen hier:

 

http://hundemagazin.ch/brainfood-fuer-hunde-der-einfluss-der-ernaehrung-auf-das-verhalten-2/

 

Ganz neu ihr Buch Ernährung und Verhalten beim Hund. 

https://www.buecher.de/shop/hundeverhalten/ernaehrung--verhalten-beim-hund/strodtbeck-sophieschroeder-bernd

Das Hundegeschirr

Ein Geschirr sollte gut passen, es sollte die Schultern frei lassen und nicht auf das Brustbein drücken. Ich habe diese wichtigen Eigenschaften bei diesem Geschirrtyp gefunden:

Fellpflege

Der Dansky braucht nicht viel Fellpflege. Entgegen der Rassebeschreibung haart der Hund im Frühjahr und Herbst. Wenn er nass wird riecht er auch. Es ist eben ein ganz normaler Hund. Beim Fellwechsel hilft ein bisschen Bierhefe im Futter. Wer mag kann den Hund auch ab und zu mit ein bisschen Kokosöl einreiben. Das glänzt schön und ist gut gegen die Zecken. 

Ich hörte neulich im TV Martin Rütter sagen ein Hund müsse nie gebadet werden. Dem kann ich nicht zustimmen. Unsere Hunde dürfen Hunde sein, dh im Wald spielen, im Matsch rum toben, sich wälzen oder andere übelriechende Dinge mit nach Hause bringen. ABER danach gibts ein Bad. Die Danskys sind wie schon gesagt Superkuschler. Ich will nicht mit Gülle-, Matsch- oder altem Fisch Geruch wohnen. Deshalb BADEWANNE, lauwarmes Wasser und ein Shampoo, das mir gut gefällt.

 

Hund & Herrchen Shampoo ist ein Naturkosmetikum und vegan! Es ist rückfettend, mit artgerechtem PH Wert, enthält kein Mikroplastik, kein Silikon, kein Paraben/Paraffin, kein ätherisches Öl und keine Rohstoffe auf Mineralölbasis. Voilà, was will Hund & Herrchen mehr?

 

Wir haben GOLDSPATZ für weisses Fell. Das Shampoo enthält Arganöl & Mandelöl. Die Hunde glänzen schön und es scheint Ihnen auch zu gefallen. Es wird jedenfalls nicht gleich versucht alles wieder abzurubbeln. Bitte sparsam verwenden beim Baden. 

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